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Aktienchancen automatisch finden

Die schwierigste Frage steht vor jeder Analyse: Welchen Wert soll ich mir überhaupt ansehen? Der Chancen-Radar bewertet 50 Werte aus drei Märkten und liefert eine sortierte Liste statt einer leeren Suchmaske.

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Was ein Screener leisten muss

Ein Screener beantwortet nicht die Frage, ob ein Wert kaufenswert ist. Er beantwortet die davor liegende Frage: Wo passiert technisch gerade überhaupt etwas? Er verkürzt eine unüberschaubare Liste auf eine Handvoll Kandidaten, die eine genauere Prüfung verdienen.

Das Universum umfasst 50 Werte — 18 Kryptopaare, 16 US-Aktien und 16 Titel der Borsa İstanbul. Bewusst begrenzt: eine sauber bewertete Auswahl liquider Werte ist praktisch nützlicher als eine Liste, die niemand durchsieht.

Stufe 1: lokale Bewertung ganz ohne KI

Im ersten Durchgang wird keine künstliche Intelligenz eingesetzt. Für jeden Wert werden die Kerzen geladen und die Indikatoren lokal berechnet — Trendlage, Momentum, Volumenverhalten, Position zu den Zonen und Schwankungsbreite.

Deshalb ist der Scan schnell: Ein kompletter Durchlauf über alle 50 Werte dauert ungefähr drei Sekunden. Diese Trennung hält das Verfahren zugleich günstig, denn die teure Modellnutzung wird erst nachgelagert und stark begrenzt eingesetzt.

Der Chancen-Score und seine fünf Teilwerte

Jeder Wert erhält einen Chancen-Score von 0 bis 100. Er setzt sich aus fünf Teilwerten zusammen: Trend aus der Staffelung der gleitenden Durchschnitte, Momentum aus RSI, MACD und Kursveränderung, Volumen aus dem Verhältnis zum Durchschnitt und aus OBV.

Dazu kommen die technische Position — wie nah der Kurs an einer Unterstützungs- oder Widerstandszone steht — und das Risiko, das sich aus der aktuellen Schwankungsbreite ergibt. Trend und Momentum haben das größte Gewicht.

Wichtig: Ein hoher Score bedeutet technische Auffälligkeit, nicht Kaufwürdigkeit. Er sagt, dass sich ein Blick lohnt — mehr nicht.

Stufe 2: sechs Kandidaten, ein einziger Modellaufruf

Erst nach der Sortierung kommt die KI ins Spiel, und zwar nur für die sechs bestbewerteten Kandidaten. Diese sechs gehen gemeinsam in einer einzigen Anfrage an das Modell, nicht in sechs getrennten Aufrufen.

Zurück kommt je ein kurzer Kommentar, der einordnet, warum der Wert auffällt. Diese zweistufige Architektur ist der Grund, weshalb ein vollständiger Scan im kostenlosen Zugang überhaupt möglich ist.

Ergebnisliste lesen und filtern

Angezeigt werden bis zu zwölf Karten, absteigend nach Score. Jede Karte nennt den aktuellen Kurs, den Chancen-Score, die Einstufungen für Trend, Momentum und Risiko sowie die Gründe, aus denen der Wert aufgefallen ist.

Filtern lässt sich nach Markt — nur Krypto, nur US-Aktien, nur BIST — und nach Risikoniveau. Wer eine kurze Liste will, filtert zuerst und öffnet erst danach eine Einzelanalyse für die verbliebenen Kandidaten.

Die Reihenfolge ist dabei keine Rangfolge nach Qualität, sondern nach technischer Auffälligkeit. Zwei Werte mit ähnlichem Score können völlig verschiedene Geschichten erzählen: Der eine steht dicht unter einer Widerstandszone, der andere fällt allein durch ungewöhnliches Volumen auf.

Warum der Scan auf Tagesbasis läuft

Der Radar arbeitet in der Tages-Zeiteinheit. Auf kurzen Zeiteinheiten würde eine Rangliste im Minutentakt umsortiert und wäre für eine Vorauswahl unbrauchbar; auf Tagesbasis bleibt sie über den Handelstag hinweg belastbar.

Im kostenlosen Zugang ist ein Durchlauf pro Tag enthalten, im Pro-Plan sind es 20. Die anschließenden Einzelanalysen zählen separat gegen Ihr Analysekontingent.

Häufige Fragen

Wie viele Werte durchsucht der Chancen-Radar?

Fünfzig: 18 Kryptopaare, 16 US-Aktien und 16 Titel der Borsa İstanbul. Alle werden im selben Durchlauf bewertet und gemeinsam sortiert.

Wie wird der Chancen-Score von 0 bis 100 gebildet?

Aus fünf Teilwerten: Trend, Momentum, Volumen, technische Position und Risiko. Trend und Momentum wiegen am schwersten, das Risiko am wenigsten.

Bedeutet ein hoher Score, dass ich kaufen sollte?

Nein. Ein hoher Score heißt nur, dass ein Wert technisch auffällig ist und eine genauere Prüfung verdient. Der Radar gibt keine Empfehlungen ab.

Warum dauert der Scan nur wenige Sekunden?

Weil die erste Stufe komplett ohne KI arbeitet und alle Indikatoren lokal berechnet werden. Erst die sechs besten Kandidaten gehen in einer einzigen Anfrage an das Modell.

Wie oft darf ich den Radar starten?

Einmal täglich im kostenlosen Zugang, bis zu 20-mal täglich im Pro-Plan. Einzelanalysen werden davon getrennt gezählt.